Dienstag, 25. Januar 2011

alles fängt mal klein an

die entwicklung der social networks ist ein echtes phänomen, vor allem wenn man bedenkt, dass nicht die ersten sozialen netzwerke die großen gewinner des hypes sind, sondern späteinsteiger die quasi dem zeitgeist entsprachen und entsprechen.
oft denke ich mir, macht den erfolg einer idee viel weniger die idee selbst aus, als die möglichkeit breit in medien vorzukommen. über den erfolg von facebook und die veränderung der kommunikationslandschaft müssen wir nicht weiter fabulieren, anders sieht es jedoch bei den vielen neuen social networks aus, die fast täglich das licht der welt erblicken.
gestern erst versuchte ich hinter das system von hashable zu kommen, doch meine ungeduld hat mich daran gehindert, das system wirklich zu durchschauen. andere wieder wie foursquare spielen in der öffentlichen berichterstattung eine wirklich große rolle, fast wöchentlich kommt eine jubelmeldung, doch faktum bleibt auch, dass foursquare nur rund 3.3 mio user hat. ich will das nicht kleinreden, doch selbst uboot.com hatte schon mehr. letztere sind ein beispiel dafür, dass man eindeutig zu früh kommen kann, ein anderes ist schoolbiz, das bis ins jahr 2002 von young enterprises entwickelt und betrieben wurde. vielleicht aber liegt es auch am standort, die "erfolgreichen" social networks kommen fast ausschließlich aus den usa, es gibt zwar ein paar lokale erfolge, doch weltweiten erfolg feiern nur us-entwicklungen. darüber sollte man sich mal in österreich, aber vor allem in der europäischen union gedanken machen.

anbei noch eine grafik über die ich in diesem zusammehang gestolpert bin.

The History of Social Networking
Via: Online Schools

Mittwoch, 19. Januar 2011

fachgruppen-news

sitzungen der fachgruppe werbung sind ja nicht öffentlich, was ich an sich bedauere, da es so gar nicht mehr zeitgemäß ist. es ist daher nicht leicht die mitglieder über das zu informieren, was ich als mandatar so erlebe. für die interessensvertretung der kommunikationsbranche ein fortgesetzter anachronismus.

wenn sie diesen blogbeitrag nun auf der website der fachgruppe werbung lesen können, so können sie das, nachdem ich unfreiwillig für mehrere monate ins off gestellt wurde. man fand von seiten der führung der fachgruppe, dass mein blog nicht aufscheinen sollte. das widersprach zwar den selbst gestellten intentionen des metablogs, der wirklich viel geld gekostet hat, aber das interessiert ja jene nicht, die sich auf den schlips getreten fühlen. wie es auch immer sei, gestern gab es eine kurze aber hitzige diskussion zum thema meinungsfreiheit und nun ist es mir quasi wieder erlaubt, meine standpunkte auch über die fachgruppenwebsite kund zu tun. hurra!

ansonsten könnte man die gestrige sitzung unter den titel "im westen nichts neues" setzen, weil es um wien geht, sollte es wohl eher "im osten nichts neues" heißen. auch das ist bedauerlich, da es von diesen wunderbaren fachgruppenausschüssen ja sowieso nur 4 im jahr gibt und man denken könnte, themen sollte es genügende geben. wenn jedoch der vorsitzende der fachgruppe zb zum thema EPU nichts zu berichten weiß, dann weiß man was es schlägt. noch vor einem jahr im wahlkampf heiß umworben, müssen sie nun themen weichen, wie finanzierung eines events x oder mitfinanzierung einer studie y. alles sehr wichtige dinge. ich liebe papiere, die uns die welt erklären, sie sind so wunderbar geduldig.

zurück zu den EPUs.
mehr als 2/3 aller mitglieder der fachgruppe werbung sind EPUs, ich bin eines davon. wir stellen also die überwältigende mehrheit der mitglieder, lassen es aber zu, dass andere über unser schicksal bestimmen. das war im übrigen mit ein grund, warum ich mich aktiv in die arbeit der wirtschaftskammer einbringe, denn auch wenn die kammer den mief von hundert jahren in sich trägt, ist sie teil der sozialpartnerschaft, hat politischen einfluss und verfügt über nicht wenige finanzielle mitteln. sie ist die eben unsere interessensvertretung, also sollten wir sie auch zwingen, dass sie unsere interessen vertritt.

was hat sich sonst noch getan?
arbeitskreise wurden gegründet.

Dienstag, 18. Januar 2011

should i work for free?

eine berechtigte frage!
nicht selten versucht man durch vorableistungen, die man nicht verrechnet, den kunden von der eigenen schaffungskraft zu überzeugen, das ist im kern genauso schlimm, wie das gratis präsentieren. ich finde sogar, es ist schlimmer, weil es wirklich mitten in den kern der eigenen dienstleistung geht.
ich weiß auch, warum man denkt zu diesen mittel greifen zu müssen und so lange es nicht einen berufsethos gibt, dem sich alle mehr oder weniger unterwerfen wird es auch schwer, irgendjemanden einen direkten vorwurf zu machen.
für alle jene, die sich immer fragten, soll ich wirklich gratis arbeiten, eine gelungene grafik, die eine hilfestellung gibt.

Dienstag, 4. Januar 2011

pitch-unkultur

weil der mann mir aus dem herzen spricht, will ich diesen link, ohne viele worte zu verlieren, hier in meinem blog veröffentlichen.

http://www.cpwissen.de/Print/items/stell-dir-vor-es-ist-pitch-und-keiner-geht-hin.html