Montag, 19. Dezember 2011

das schwarze schaf hat es gemütlich

wenn man zusammen mit der fachgruppe werbung wien das thema "gegen schwarze schafe" bearbeiten will, braucht man viel geduld und zeit, über beides verfüge ich nicht wirklich und ich denke so geht es auch den meisten unserer mitglieder. ganze zwei wochen hat es gedauert, dass ich auf eine simple frage eine unbefriedigende antwort erhielt. "was wird von seiten der fachgruppe werbung in jenen fällen unternommen, die auf der facebookseite http://www.facebook.com/gegenschwarzeschafe gemeldet werden?"
die sinngemäße antwort: "nichts! denn seit wir als fachgruppe beschlossen haben, website und facebookseite zu überarbeiten, befinden wir uns in einer übergangszeit und in dieser handeln wir nicht."
beschlossen hat die überarbeitung der beiden internetauftritte die fachgruppe werbung im juni 2011, das heißt seit über einem halben jahr ist man untätig, doch auch über fälle, die davor gemeldet wurden, wurde nie berichtet. in dieser zeit die arbeit nieder zu legen, ist jedoch meines wissens nach nicht beschlusslage.
abgesehen davon, genau so funktionieren social medias nicht. was würde die fachgruppe werbung machen, wenn man auf ganz "altmodische" art und weise emails oder briefe in dieser angelegenheit schreiben würde? diese untätigkeit untermauert meinen eindruck, dass dieses wichtige thema nur für lippenbekenntnisse erhalten darf, für schmucke sonntagsinterviews in fachmedien, wirklich handeln will man nicht.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

sascha lobo macht sich gedanken

ich bin ein gewohnheitsmensch. einer dieser gewohnheiten ist es SPON zu lesen und immer wieder mal dort die ausführungen von kollegen sascha lobo. dieser mann hat oft eben wesentlich mehr zu bieten, als einen roten irokesen. er ist ein munterer streiter für netzfreiheit und tranzparenz und er macht sich wie in diesem beitrag http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,803266,00.html gedanken um die internetwerbung. ich kann mich seinen ausführungen nur anschließen, internetwerbung fängt an zu nerven. das hängt zum einem damit zusammen, dass sie fast kaum mehr ausblendbar ist, aber auch damit, dass internetwerbung erhebliche ressourcen der eigenen hardware und internetbandbreite in anspruch nimmt. kaum sind ein paar "fenster" offen, fängt auch schon der lüfter des laptops fröhlich zu blasen an. insofern kann ich so manchen konsumentenschützer verstehen, der versucht diesen wildwuchs ein wenig einzudämmen.