seit einiger zeit muss ich ja gehörig schmunzeln. oder sollte ich lachen? weinen? grollen?
an sich ist es ja egal, es geht im kern um nicht sehr viel. aber das wenige ist dennoch interessant zu betrachten. als vor ziemlich genau einem jahr die neue koalition des glückes zwischen wirtschaftsbund und grüne wirtschaft das ruder in der fachgruppe werbung übernahm, taten sie das mit vielen sehr konkreten vorhaben. das ist auch gut so.
doch wie heißt es so schön? an den taten wird man gemessen.
tut man das anhand der website der fachgruppe werbung, muss das urteil vernichtend ausfallen. hier geht es auch nicht um das waschen billigen politischen kleingelds, sondern einfach um das darstellen von politischer und fachlicher inkompetenz. das ist aus meiner sicht auch interessensvertretung, weil ja dieses handeln mit den geldern unserer zwangsmitgliedsbeiträge finanziert wird.
kurz zusammengefasst: der anspruch an die neue website war eine interaktive dialogplattform zu schaffen, den austausch von meinungen zu ermöglichen zwischen den mitgliedern der fachgruppe und den mitglieder des ausschusses, eine web 2.0 lösung sollte es sein, ein modernes cms sollte im hintergrund für schnelles redaktionelles verwalten sorgen.
das war der anspruch. wie sieht die wirklichkeit aus?
ich habe es schon mehrfach ausgeführt, bis auf einen metablog gibt es nichts neues auf dieser website. web 2.0 ist das nicht. das cms ist wordpress und wurde an vielen stellen eher semioptimal umgesetzt.
bleibt also der metablog, der als dialogmöglichkeit geschaffen wurde. offen für jede und jeden. so war es zumindest offiziell angedacht. denn ab dem moment wo mitglieder des ausschusses, wie ich eines bin, ihren blog einspeisen wollten, stießen sie auf hindernisse. es wurde zensuriert, verhindert und erst auf erheblichen druck zugelassen.
nun ist es wieder der fall. vor beinahe 2 wochen übermittelte ich der fachgruppe werbung eine reihe von rss-feeds. teils von mitgliedern der fachgruppe, teils von ausschussmitgliedern. bis heute wurde kein einziger dieser blogs auf werbungwien.at übernommen.
warum nicht?
es müsse zweierlei geprüft werden.
1. ob diese blogs sachlich relevante inhalte für die mitglieder bereit stellen.
2. ob nicht interna aus ausschusssitzungen bekannt gegeben werden.
beides sind aus meiner sicht lächerliche argumente. denn wer überprüft das?
wer ist oberster richter oder richterin über sachlichkeit?
war das das ansinnen? versteht man überhaupt das instrument des blogs?
als ich bei der präsentation des neuen tools meine bedenken gegen zensur und willkür vorbrachte, wurde mir versichert, ein jeder blog würde aufgenommen werden, sofern diese nichts strafrechtlich relevantes beinhalten.
heute muss ich feststellen, dass es wohl nur darum ging, den mandataren und deren firmen von schwarz und grün eine selbstdarstellungsplattform zu ermöglichen, aber ein echter dialog nie angedacht war.
wenn nun die damen und herren rund um den fachgruppenobmann wirklich glauben, mit so plumpen, kindischen, lächerlichen methoden zu verhindern, dass wir / ich sagen, was wir uns denken, dann nehmen sie ihre eigene fachgruppe nicht ernst.
nicht nur deshalb haben wir www.teamwerbungwien.at geschaffen. auf dieser website werden relevante themen für die mitgliederinnen und mitglieder unserer fachgruppe behandelt und zur diskussion gestellt.
Dienstag, 29. März 2011
Sonntag, 20. März 2011
wie kann man nur?
werbung kann wirklich toll sein, unterhaltsam, aufrüttelnd oder ganz einfach nur informierend. wenn man jedoch ehrlich ist, sieht die alltägliche wirklichkeit anders aus. in österreich herrscht werbliches nirwana, einzelne lichtblicke können das nicht kaschieren. ein besonders gutes / schlimmes beispiel liefert gerade die tiroler övp ab. ich glaube ja nicht, dass sie eine solche aufmerksamkeit gewollt hatten, doch für schadenfreude soll hier kein platz sein. man fragt sich schon, wie ein solches video passieren kann? kunde wie agentur sollten sich schämend ins eckerl stellen. dieses video schafft es eine inhaltliche richtige aussage ins lächerliche zu ziehen, das haben sich die frauen nicht verdient. wie kann man als agentur nur so ein skript entwickeln? wie kann man als kunde ein solches skript abnehmen? wie kann man ein solches skript nur so handwerklich schlecht umsetzen? wie kann man als kunde das endergebnis freigeben? fragen über fragen. ich habe keine antworten.
Mittwoch, 16. März 2011
fachgruppe wien - schau ma mal
es ist jedes mal ein besonderes erlebnis ausschüssen der fachgruppe werbung beizuwohnen. offiziell ist man das vertretungsorgan von rund 8000 frauen und männern in wien, man sollte denken, das wäre auftrag genug im sinne dieser mitglieder aktiv zu werden. seit nun einem jahr gibt es auch eine neue führung in der fachgruppe, die von den kolleginnen und kollegen des wirtschaftsbundes und der grünen wirtschaft gebildet wird. mir ist daher klar, dass meine kritik, die ich immer wieder äußere, meiner persönlichen oppositionsrolle zugeschrieben wird. ich will zwar gerne versichern, dass dem nicht so ist, doch selbst wenn es so wäre, würde das zum schönen bewährten system der kontrollrechte von minderheiten gehören.
ich leite ein wenig breiter ein, weil mir nun seit einigen sitzungen auffällt, dass zwischen anspruch und wirklichkeit eine riesige lücke klafft. wir / ich die auf diesen umstand hinweisen, werden dann gerne als mitverursacher der probleme dargestellt. das möchte ich hier und heute ein wenig richtig stellen, auch wenn ich dazu ein wenig ausholen muss.
wie ich schon erwähnte, wurde vor einem jahr eine neue führung in der fachgruppe werbung wien gewählt. die zusammenarbeit zwischen team werbung wien und der grünen wirtschaft wurde nicht fortgesetzt, es kam zu einem fliegenden wechsel der grünen wirtschaft hin zum wirtschaftsbund. warum dieser schritt so gesetzt wurde, entzieht sich meiner genauen kenntnis, gemunkelt wurde über persönliche differenzen, die anscheinend nicht überwunden werden konnten.auch wenn man die eigene enttäuschung über dieses vorgehen nicht ganz ablegen kann, so ist es doch politisch legitim, ein wirklicher groll oder gar eine trotzige reaktion nun auf fundamentalopposition zu machen, stand nie zur debatte.
schon die allererste sitzung war sehr erhellend. große neue vorhaben wurden angekündigt. vieles, fast alles sollte neu und besser werden. ein dialog mit den mitgliedern der fachgruppe sollte beginnen, alles sollte transparenter werden, die beiden koalitionäre würden sich auf augenhöhe begegnen, neue ideen sollten geboren und umgesetzt werden. alles blieb jedoch sehr schwammig und in hübsche worte gepackt, doch die einzigen zwei wirklich konkreten handlungen waren: die erhöhung der bezüge für den 1. stellvertreter - quasi der gleichberechtigste stellvertreter aller zeiten und die ablehnung eines antrages des team werbung wiens den code of conduct neu zu beschließen und somit fortzuführen. punkt 1 scheiterte zum glück am kammergesetz punkt 2 konnte dank unserer hartnäckigkeit sogar noch verbessert werden.
was blieb daher von einem jahr arbeit? zwei sehr konkrete projekte, die auch gestern wieder auf der tagesordnung standen.
1. die neue website der fachgruppe werbung
2. die kampagne "gegen schwarze schafe"
beide projekte symbolisieren geradezu vorbildlich die hartnäckige ankündigungspolitik ohne strategie und konzept. arbeitskreise gibt es jede menge, eingeladen wird man dazu nur, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt, die ergebnisse sind dürftig und führen zu kritik, die ich für notwendig erachte.
das thema website habe ich ja hier in meinem blog schon ausführlich behandelt, selbst den kolleginnen und kollegen vom wirtschaftsbund und der grünen wirtschaft scheint klar zu sein, dass man diese schleunigst verbessern muss. vom anspruch einer web 2.0 plattform bzw einer dialogplattform hört man schön länger nichts mehr.
dass die kampagne "gegen schwarze schafe" auf facebook so sehr versandet, tut mir persönlich sehr leid, denn ich finde sie inhaltlich wichtig und richtig, auch das medium an sich würde sich für einen echten dialog gut anbieten. doch auch hier gilt der satz "gut gemeint ist oft das gegenteil von gut gemacht". projekte werden begonnen und nicht zu ende gedacht, es gibt kein wirkliches konzept außer "schau ma mal" das ist für eine fachgruppe, die werbung, pr, veranstalter und ankündigungsunternehmer vertritt natürlich doppelt peinlich. legt man dann den finger auf diese wunden, hört man kein mea culpa, sondern wir haben kein geld, um das ordentlich zu machen (ich kann / darf hier nur sagen, geld wäre genügend vorhanden), aber eigentlich funktioniert es nur deshalb nicht, weil wir die opposition uns nicht inhaltlich beteiligen würden. das ist natürlich beides unsinn und ich kann nur hoffen, dass sich wirtschaftsbund und grüne wirtschaft nicht all zu lang diesem selbstbetrug unterwerfen.
nach hin und her in der tagesordnung, gab es noch zwei sehr konkrete wichtige anliegen, die das team werbung wien einbrachte.
1. finanzierung des werberates
wir wollen diese wichtige institution der selbstregulierung auf gesunde wirtschaftliche füße stellen. deshalb haben wir einen antrag eingebracht, der vorsieht, dass aus den mitteln der werbeabgabe der werberat finanziert wird. konkret: rund 150 mio euro werden jedes jahr unter dem titel werbeabgabe eingenommen, 3% davon bekommt unser geschätzter finanzminister. 10% davon sollten für die finanzierung des werberates zweckgebunden werden.
2. stellungnahme zur änderung der stvo
das klingt fürchterlich technisch, bürokratisch, dahinter verbirgt sich jedoch eine novelle der stvo, die würde sie so genehmigt, den tod einer branche mit rund 220 mio euro umsatz bedeuten könnte. kollege karl javurek als gf der gewista ein ausgesprochener experte auf diesem gebiet, fragte den vorsitzenden der fachgruppe wien kollgen himmer, wie denn seine stellungnahme zu dieser wirklichen wichtigen novelle aussehen würde. antwort: "mein name ist hase, ich weiß von nichts" man habe eine email des fachverbandes nicht bekommen und könne daher dazu nicht stellung beziehen. für dieses fast gleichgültige verhalten fehlte mir nun jedes verständnis. man darf sich als vorsitzender einer fachgruppe, der zeitgleich auch stellvertretender vorsitzender des fachverbandes ist, nicht hinter nichtwissen verstecken. wie es scheint gibt es innerhalb des wirtschaftsbundes, wie auch der grünen wirtschaft, die ja beide im fachverband mehr als prominent vertreten sind, keine interne kommunikation. das könnte mir an sich egal sein, doch wenn es sich um ein solch wichtiges thema handelt, erscheint mir das schon grob fahrlässig. 33 mitglieder umfasst der fachverband werbung nur unserem kollegen karl javurek ist es zu verdanken, dass diese novelle nicht unbemerkt durchrutschte und nun eine negative stellungnahme der fachgruppe werbung formuliert und abgegeben wird. pikantes detail am rande der fachverband hat eine positive stellungnahme abgegeben.
ich leite ein wenig breiter ein, weil mir nun seit einigen sitzungen auffällt, dass zwischen anspruch und wirklichkeit eine riesige lücke klafft. wir / ich die auf diesen umstand hinweisen, werden dann gerne als mitverursacher der probleme dargestellt. das möchte ich hier und heute ein wenig richtig stellen, auch wenn ich dazu ein wenig ausholen muss.
wie ich schon erwähnte, wurde vor einem jahr eine neue führung in der fachgruppe werbung wien gewählt. die zusammenarbeit zwischen team werbung wien und der grünen wirtschaft wurde nicht fortgesetzt, es kam zu einem fliegenden wechsel der grünen wirtschaft hin zum wirtschaftsbund. warum dieser schritt so gesetzt wurde, entzieht sich meiner genauen kenntnis, gemunkelt wurde über persönliche differenzen, die anscheinend nicht überwunden werden konnten.auch wenn man die eigene enttäuschung über dieses vorgehen nicht ganz ablegen kann, so ist es doch politisch legitim, ein wirklicher groll oder gar eine trotzige reaktion nun auf fundamentalopposition zu machen, stand nie zur debatte.
schon die allererste sitzung war sehr erhellend. große neue vorhaben wurden angekündigt. vieles, fast alles sollte neu und besser werden. ein dialog mit den mitgliedern der fachgruppe sollte beginnen, alles sollte transparenter werden, die beiden koalitionäre würden sich auf augenhöhe begegnen, neue ideen sollten geboren und umgesetzt werden. alles blieb jedoch sehr schwammig und in hübsche worte gepackt, doch die einzigen zwei wirklich konkreten handlungen waren: die erhöhung der bezüge für den 1. stellvertreter - quasi der gleichberechtigste stellvertreter aller zeiten und die ablehnung eines antrages des team werbung wiens den code of conduct neu zu beschließen und somit fortzuführen. punkt 1 scheiterte zum glück am kammergesetz punkt 2 konnte dank unserer hartnäckigkeit sogar noch verbessert werden.
was blieb daher von einem jahr arbeit? zwei sehr konkrete projekte, die auch gestern wieder auf der tagesordnung standen.
1. die neue website der fachgruppe werbung
2. die kampagne "gegen schwarze schafe"
beide projekte symbolisieren geradezu vorbildlich die hartnäckige ankündigungspolitik ohne strategie und konzept. arbeitskreise gibt es jede menge, eingeladen wird man dazu nur, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt, die ergebnisse sind dürftig und führen zu kritik, die ich für notwendig erachte.
das thema website habe ich ja hier in meinem blog schon ausführlich behandelt, selbst den kolleginnen und kollegen vom wirtschaftsbund und der grünen wirtschaft scheint klar zu sein, dass man diese schleunigst verbessern muss. vom anspruch einer web 2.0 plattform bzw einer dialogplattform hört man schön länger nichts mehr.
dass die kampagne "gegen schwarze schafe" auf facebook so sehr versandet, tut mir persönlich sehr leid, denn ich finde sie inhaltlich wichtig und richtig, auch das medium an sich würde sich für einen echten dialog gut anbieten. doch auch hier gilt der satz "gut gemeint ist oft das gegenteil von gut gemacht". projekte werden begonnen und nicht zu ende gedacht, es gibt kein wirkliches konzept außer "schau ma mal" das ist für eine fachgruppe, die werbung, pr, veranstalter und ankündigungsunternehmer vertritt natürlich doppelt peinlich. legt man dann den finger auf diese wunden, hört man kein mea culpa, sondern wir haben kein geld, um das ordentlich zu machen (ich kann / darf hier nur sagen, geld wäre genügend vorhanden), aber eigentlich funktioniert es nur deshalb nicht, weil wir die opposition uns nicht inhaltlich beteiligen würden. das ist natürlich beides unsinn und ich kann nur hoffen, dass sich wirtschaftsbund und grüne wirtschaft nicht all zu lang diesem selbstbetrug unterwerfen.
nach hin und her in der tagesordnung, gab es noch zwei sehr konkrete wichtige anliegen, die das team werbung wien einbrachte.
1. finanzierung des werberates
wir wollen diese wichtige institution der selbstregulierung auf gesunde wirtschaftliche füße stellen. deshalb haben wir einen antrag eingebracht, der vorsieht, dass aus den mitteln der werbeabgabe der werberat finanziert wird. konkret: rund 150 mio euro werden jedes jahr unter dem titel werbeabgabe eingenommen, 3% davon bekommt unser geschätzter finanzminister. 10% davon sollten für die finanzierung des werberates zweckgebunden werden.
2. stellungnahme zur änderung der stvo
das klingt fürchterlich technisch, bürokratisch, dahinter verbirgt sich jedoch eine novelle der stvo, die würde sie so genehmigt, den tod einer branche mit rund 220 mio euro umsatz bedeuten könnte. kollege karl javurek als gf der gewista ein ausgesprochener experte auf diesem gebiet, fragte den vorsitzenden der fachgruppe wien kollgen himmer, wie denn seine stellungnahme zu dieser wirklichen wichtigen novelle aussehen würde. antwort: "mein name ist hase, ich weiß von nichts" man habe eine email des fachverbandes nicht bekommen und könne daher dazu nicht stellung beziehen. für dieses fast gleichgültige verhalten fehlte mir nun jedes verständnis. man darf sich als vorsitzender einer fachgruppe, der zeitgleich auch stellvertretender vorsitzender des fachverbandes ist, nicht hinter nichtwissen verstecken. wie es scheint gibt es innerhalb des wirtschaftsbundes, wie auch der grünen wirtschaft, die ja beide im fachverband mehr als prominent vertreten sind, keine interne kommunikation. das könnte mir an sich egal sein, doch wenn es sich um ein solch wichtiges thema handelt, erscheint mir das schon grob fahrlässig. 33 mitglieder umfasst der fachverband werbung nur unserem kollegen karl javurek ist es zu verdanken, dass diese novelle nicht unbemerkt durchrutschte und nun eine negative stellungnahme der fachgruppe werbung formuliert und abgegeben wird. pikantes detail am rande der fachverband hat eine positive stellungnahme abgegeben.
Sonntag, 13. März 2011
wohin verkriecht sich der cca?
am 11.3 war es wieder mal soweit - die cca-gala fand statt und somit wurden die höchsten österreichischen kreativpreise vergeben, was immer man darunter auch verstehen mag.
nur was fand eigentlich an diesem freitag statt?
so ganz klar ist mir das selbst mit dem abstand zweier tage nicht geworden. sicher bin ich mir nur, dass an einem abend quasi drei events stattfanden.
am anfang stand die verleihung der preise, die sind der anlass für diese ganze mischpoke. sie fand wieder einmal hinter verschlossenen türen statt, wer zu spät kam, fand keinen einlass mehr. irgendwie beklomm mich schon nach wenigen minuten das gefühl, dass diese nur noch eine lästige pflichterfüllung sind. von ehrung der kreativität in diesem land konnte wirklich nicht mehr die rede sein. im stakkatotakt wurden die kategorien aufgerufen mit ihnen ganze gruppen von nominierten und husch husch wurden auch schon die venere vergeben. das tat mir vor allem für jene leid, die vielleicht ihre erste venus gewannen, für die dieser augenblick eigentlich unvergesslich sein sollte. wird er wahrscheinlich auch, aber auf eine negative art und weise. dass dann auch noch jede menge technischer schwierigkeiten passierten und eine moderatorin offensichtlich unvorbereitet war (man wünschte sich zeitweise sogar wieder valerie zurück) passte zum gesamtbild. es war einfach nur noch eine peinliche farce und man konnte den gedanken nicht unterdrücken, dass man sich bei den organisatoren, also beim cca, dafür entschuldigen sollte, dass man arbeiten einreicht, ausgezeichnet wird und damit so viele umstände verursacht. das schöne an der sache ist ja, man darf für die einreichung zahlen, als gewinner darf man sich sogar seine karte bezahlen und ein wenig später auch den bucheintrag. insofern ist diese geisteshaltung an diesem freitag nur konsequent zu ende gedacht worden. nicht nur einmal dachte ich mir, was täte der cca, wenn keiner der gewinner auf die bühne käme und bei diesem schlechten schauspiel nicht mitmachen würde?
wie es auch immer sei, wer so kreativität ehrt, sollte nicht das große wert vom wert der kreativität in den mund nehmen
nach der "ehrung" fand der zweite event statt, es ging ums große fressen. nun vermischten sich die gewinner mit jenen, die sich zum gemütlichen teil des abends einfanden und von der ehrung gar nichts mitbekommen hatten, warum sollten sie auch? geht es doch an diesen abend augenscheinlich nicht um eine leistungsschau der österreichischen (wiener) werbelandschaft.ein lob an dieser stelle an das team von do&co, die es wie jedes jahr schafften eine grandiose qualität abzuliefern. von ihnen könnte man sich mal eine scheibe abschneiden (nicht nur beim rinderfilet).
der dritte event fand im rauchersalon statt. da bis auf diesen im gesamten konzerthaus rauchverbot herrschte, trafen sich dort die freunde des blauen dunstes und feierten ihre eigene feier. schade eigentlich.
damit es nicht heißt, ich würde nur kritisieren und keine beiträge zur verbesserung vorschlagen, hier ein paar gedanken zur verbesserung:
1. der abend hat sich der preisverleihung unterzuordnen. die arbeiten und die kreativen sollten im mittelpunkt stehen.
2. eine echte moderation sollte durch den abend führen, das ist mehr als das ablesen der nächsten kategorie.
3. die arbeiten sollten vorgestellt werden, auch jene die mit bronze bedacht werden.
4. die preisverleihung sollte nicht hinter verschlossenen türen stattfinden, sondern vor einem großen publikum
5. wer dem österreichischem publikum die nötige disziplin nicht zutraut, kann den abend gerne in zwei teile teilen. in diesem fall bietet der adc deutschland ein gutes beispiel. gedecktes dinner für die preisverleihung, anschließend eine gemeinsame party mit jenen, die nur feiern wollen.
ich bin mir sicher, es gäbe noch viele viele punkte, um diese gala zu verbessern und es würde mich wirklich freuen, wenn nun innerhalb des cca ein echtes umdenken beginnen würde, denn sonst stellt sich die frage, warum sollte man noch mitmachen?
nur was fand eigentlich an diesem freitag statt?
so ganz klar ist mir das selbst mit dem abstand zweier tage nicht geworden. sicher bin ich mir nur, dass an einem abend quasi drei events stattfanden.
am anfang stand die verleihung der preise, die sind der anlass für diese ganze mischpoke. sie fand wieder einmal hinter verschlossenen türen statt, wer zu spät kam, fand keinen einlass mehr. irgendwie beklomm mich schon nach wenigen minuten das gefühl, dass diese nur noch eine lästige pflichterfüllung sind. von ehrung der kreativität in diesem land konnte wirklich nicht mehr die rede sein. im stakkatotakt wurden die kategorien aufgerufen mit ihnen ganze gruppen von nominierten und husch husch wurden auch schon die venere vergeben. das tat mir vor allem für jene leid, die vielleicht ihre erste venus gewannen, für die dieser augenblick eigentlich unvergesslich sein sollte. wird er wahrscheinlich auch, aber auf eine negative art und weise. dass dann auch noch jede menge technischer schwierigkeiten passierten und eine moderatorin offensichtlich unvorbereitet war (man wünschte sich zeitweise sogar wieder valerie zurück) passte zum gesamtbild. es war einfach nur noch eine peinliche farce und man konnte den gedanken nicht unterdrücken, dass man sich bei den organisatoren, also beim cca, dafür entschuldigen sollte, dass man arbeiten einreicht, ausgezeichnet wird und damit so viele umstände verursacht. das schöne an der sache ist ja, man darf für die einreichung zahlen, als gewinner darf man sich sogar seine karte bezahlen und ein wenig später auch den bucheintrag. insofern ist diese geisteshaltung an diesem freitag nur konsequent zu ende gedacht worden. nicht nur einmal dachte ich mir, was täte der cca, wenn keiner der gewinner auf die bühne käme und bei diesem schlechten schauspiel nicht mitmachen würde?
wie es auch immer sei, wer so kreativität ehrt, sollte nicht das große wert vom wert der kreativität in den mund nehmen
nach der "ehrung" fand der zweite event statt, es ging ums große fressen. nun vermischten sich die gewinner mit jenen, die sich zum gemütlichen teil des abends einfanden und von der ehrung gar nichts mitbekommen hatten, warum sollten sie auch? geht es doch an diesen abend augenscheinlich nicht um eine leistungsschau der österreichischen (wiener) werbelandschaft.ein lob an dieser stelle an das team von do&co, die es wie jedes jahr schafften eine grandiose qualität abzuliefern. von ihnen könnte man sich mal eine scheibe abschneiden (nicht nur beim rinderfilet).
der dritte event fand im rauchersalon statt. da bis auf diesen im gesamten konzerthaus rauchverbot herrschte, trafen sich dort die freunde des blauen dunstes und feierten ihre eigene feier. schade eigentlich.
damit es nicht heißt, ich würde nur kritisieren und keine beiträge zur verbesserung vorschlagen, hier ein paar gedanken zur verbesserung:
1. der abend hat sich der preisverleihung unterzuordnen. die arbeiten und die kreativen sollten im mittelpunkt stehen.
2. eine echte moderation sollte durch den abend führen, das ist mehr als das ablesen der nächsten kategorie.
3. die arbeiten sollten vorgestellt werden, auch jene die mit bronze bedacht werden.
4. die preisverleihung sollte nicht hinter verschlossenen türen stattfinden, sondern vor einem großen publikum
5. wer dem österreichischem publikum die nötige disziplin nicht zutraut, kann den abend gerne in zwei teile teilen. in diesem fall bietet der adc deutschland ein gutes beispiel. gedecktes dinner für die preisverleihung, anschließend eine gemeinsame party mit jenen, die nur feiern wollen.
ich bin mir sicher, es gäbe noch viele viele punkte, um diese gala zu verbessern und es würde mich wirklich freuen, wenn nun innerhalb des cca ein echtes umdenken beginnen würde, denn sonst stellt sich die frage, warum sollte man noch mitmachen?
Freitag, 11. März 2011
wie? was? wo? warum?
wer das fragt, ist gar nicht dumm!
wer hat eigentlich noch wirklich einen überblick über all die möglichen social medias, die wie pilze aus dem boden schießen? gut wir hier in österreich beschränken uns in aller bescheidenheit auf facebook, youtube, ein wenig flickr und twitter, doch da ist ja viel viel mehr. müssen wir wirklich bis 2012 warten und schauen wie obama seinen wahlkampf führen wird? wird es uns erst dann wie schuppen von den augen fallen? werden dann die örtlichen gurus laut schallen und schreien "wir haben´s ja gewusst!"?
einen kleinen überblick bietet dieses chart, viel spaß beim durchforsten der möglichkeiten, die mit jeden tag mehr werden.
wer hat eigentlich noch wirklich einen überblick über all die möglichen social medias, die wie pilze aus dem boden schießen? gut wir hier in österreich beschränken uns in aller bescheidenheit auf facebook, youtube, ein wenig flickr und twitter, doch da ist ja viel viel mehr. müssen wir wirklich bis 2012 warten und schauen wie obama seinen wahlkampf führen wird? wird es uns erst dann wie schuppen von den augen fallen? werden dann die örtlichen gurus laut schallen und schreien "wir haben´s ja gewusst!"?
einen kleinen überblick bietet dieses chart, viel spaß beim durchforsten der möglichkeiten, die mit jeden tag mehr werden.
Abonnieren
Posts (Atom)
